Historisches vom Hotel & Restaurant „Weißes Roß“

Der Gasthof zum „Weißen Roß“ ist nach der Stadtchronik von 1711 die „57. Wohn- und Feuerstätte, ein Eckhaus, an der Landstraße und Grabengasse gelegen – und ein zwei Hufen Gut“. Im Jahre 1785 besaß das Städtlein Elsterwerda „121 mehren teils brauberechtigte Bürgerhäuser“ und an der Nordgrenze zum „Luck’schen“ Tor hin den Gasthof zum „Weißen Roß“.

Genau 100 Jahre später (1865) wurde das „Weiße Roß“ zum Preis von 3500 Talern von der Stadt Elsterwerda als Rathaus angekauft. Es wurden gleichzeitig Sitzungszimmer mit Ratskeller – eine „Kneip Schänke“ – und eine zweite Posthalterei eingerichtet.

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Im Jahre 1879 wurde der Gerichtsbezirk Elsterwerda vergrößert. Die Stadt kaufte nun die Wohn- und Feuerstätte Nr. 7, (das jetzige Rathaus) die als Amtsgericht, Sparkasse und Ratszimmer eingerichtet wurde. Die Gaststätte zum „Weißen Roß“ kaufte für 18100 MK der Gastwirt Gehre.

Die Besitzer haben in der Folgezeit oft gewechselt, um 1900 ist Karl Lindemann Besitzer, ihm folgt 1906 August Zeller.

1921 ist dann Willy Thielemann „als Haus ersten Ranges“ Besitzer.
1995 übernahmen wir das „Weiße Roß“

Als wir dann das Haus übernommen hatten und der große Umbau begann konnten wir nicht ahnen auf was wir uns hier eingelassen haben.

Alle Decken waren hin, das Dach nur noch Schrott, die Wände marode. Zum Schluss standen nur noch die Außenwände.